Grundstück und Bauweise
 
Kosten minimieren beim Grundstückserwerb
Die Grundstückskosten können 40 bis 50 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Vielleicht muss es nicht gleich ein frei stehendes Einfamilienhaus mit 400 Quadratmetern Grund sein. Reihen oder Doppelhäuser sind wesentlich günstiger, weil sie weniger Fläche brauchen. Eine Reihenhausgemeinschaft, die sich einen gemeinsamen Hausanschluss teilt, reduziert zusätzlich die Kosten. Und: Je schmaler das Grundstück zur Straßenseite hin ausfällt, desto niedriger sind die Anlieger- und Unterhaltungskosten für Wege und Straßen.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen:

  • Die Grunderwerbsteuer beträgt derzeit 3,5 Prozent des Kaufpreises
  • Die Notarkosten für die Kaufabwicklung sind auf ein Prozent des Kaufpreises festgelegt.
  • Die Kosten für die Grundbucheintragung des Eigentums machen ein halbes Prozent des Kaufpreises aus.
  • Ein Makler darf in der Regel 3,48 Prozent des Kaufpreises an Provision verlangen.
Kosten minimieren durch rationelle Bauweise
Wer rationell baut, reduziert seine Kosten. Klare Linien der Gestaltung begünstigen einen zügigen Baufortschritt und ergeben einen energetisch günstigen Baukörper. Einfache Grundrisse und der Verzicht auf Erker und Gauben begünstigen Energieverbrauch und erhöhen die Dichtigkeit des Hauses. Durch eine optimierte Raumanordnung im Inneren und auf den Etagen kann der Installationsaufwand erheblich vereinfacht werden. Zusätzlichen Nutzraum gewinnen Sie durch den Keller. Dieser kann als Ausbaukeller geplant und gebaut werden. In einer späteren Nutzungsphase des Gebäudes lässt sich der Keller zum Wohn- und Hobbyraum ausbauen.